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Jan Deichmohle: „10 Gründe, warum … feministische Ideologie immer gewonnen hat“

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10 Gründe, warum faktenwidrige radikale feministische Ideologie immer wieder gewonnen hat

(1) Feministische Ideologie stellt seit Jahrzehnten und Generationen eine tatsachenwidrige Behauptung nach der anderen auf, hat dabei aber das Gesetz des Handelns auf ihrer Seite und siegt, obwohl sie unrecht hat. Wer dagegen argumentiert, befindet sich in einer hoffnungslosen Verteidigungsposition, wird medial geächtet und ignoriert.

(2) Kritiker verlieren auch deshalb seit Jahrzehnten oder sogar seit Generationen, weil sie niemals ein klares, tragfähiges Ziel gemeinsam vertreten. Heutige wie frühere Gegner waren und sind nur „gegen” etwas, „anti”. Das ist hoffnungslos, bietet keine Perspektive und kann nichts erreichen.

Das Gesetz des Handelns muß zurückgewonnen, Unwahrheit durch Wahrheit ersetzt werden. Dazu dienen eigene Kampagnen für unabhängige Leitbilder und Ziele, die in der Buchreihe „Die Wahlmacht der Frau” seit den 1980ern beschrieben werden, leider unverlegt und öffentlich ignoriert, sowie seit den 1990ern eine Reihe „Die beiden Geschlechter”, leider erst unverlegt, dann öffentlich ignoriert:

(A) Wiederherstellung und Weiterentwicklung der kulturellen Ergänzung der Geschlechter

(B) Abschaffung weiblicher Dominanzfelder wie sexueller Selektion, oder Ausgleich durch Gegengewichte

Siehe dazu z.B. „Kultur und Geschlecht”, Kapitel 4. der Reihe „Die beiden Geschlechter”, außerdem Band 2 „Ideologiekritik” derselben Reihe und „Nein!” aus der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”.

(3.) Feministische Ideologie bot ein radikales, geschlossenes Weltbild, das sehr viel leichter und beharrlicher vertretbar ist als eine komplexe, vielfältige ideologiefreie Welt mit all ihrer Vielfalt Widersprüchen, Unvollkommenheiten. Ideologen haben einen gemeinsamen Nenner: Ihre Ideologie. Die Vertreter natürlichen, ideologiefreien Lebens haben zunächst einmal keinen gemeinsamen Nenner, vielleicht sogar Interessenskonflikte untereinander.

Das geschlossene feministische Weltbild immunisierte gegen Kritik und Wahrnehmung der Wirklichkeit. Zugleich bot die Ideologie eine Mode, Szene, Anhängerschaft, geistig und zeitweise auch physisch militante Organisationen auf, die planmäßig weitreichende Ziele verfolgten. Sie schockierten die Gesellschaft und hatten das Handeln und die Aufmerksamkeit in der Hand.

Wer sich radikaler, zerstörerischer, auf Irrtum und oft auch Haß bauender Ideologie widersetzen wollte, war reaktiv, weitgehend darauf beschränkt, einzelne Übertreibungen anzuprangern, wobei die Frauen und einige Männer den „Ereignissen”, dem Siegeslauf der Ideologie hinterherliefen. Ein eigenes Konzept gab es nicht, keine gemeinsame Grundlage außer der gerade untergehenden Kultur, die aber nicht nur durch Feminismus angegriffen wurde, sondern auch vom technischen Wandel zur Anpassung gezwungen wurde. Daher waren Rückgriffe auf eine Vergangenheit, die gerade von der Technik geändert wurde, ideologischen Angreifern unterlegen, weil diese beweglicher waren.

(4.) Feministische Ideologie gründet auf Irrtümern, die teilweise bereits in der Zivilisation verankert waren, auf einer Männerfeindlichkeit und Frauenverherrlichung, die schon bei (männlichen) Denkern Jahrhunderte zuvor groteske Blüten trieb. (siehe „Grundirrtümer westlicher Zivilisation und feministische Grundlagen der „Männerforschung”“ sowie „Die beiden Geschlechter”, Band 2.). Spätestens seit früher Neuzeit und Sattelzeit, wenn nicht schon länger, werden Männer anderer Völker, Kulturen und Epochen fälschlich als grausam und dominierend diffamiert, Frauen dagegen fälschlich als „unterdrückt” hingestellt. (Das ist wissenschaftlich widerlegt, siehe: „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter”)

Ebenso falsch war die Behauptung männlicher Dominanz, da das weibliche Geschlecht biologisch dominiert. Benachteiligt und unterdrückt sind Männer, nicht aber Frauen, die zu allen Zeiten bevorzugt wurden und werden. (siehe: „Kultur und Geschlecht”)

Obwohl Feministinnen als radikale Angreiferinnen auftraten, erhielten sie auch deshalb mehr Unterstützung als Kritiker, die gleichzeitig gegen althergebrachte Fehlurteile ankämpfen mußten.

(5.) Eine angeborene Wahrnehmungsverzerrung läßt uns Frauen bevorzugt wahrnehmen, sie unterstützen, ob berechtigt oder nicht, wogegen Männer benachteiligt wahrgenommen und behandelt werden. Klagen Männer berechtigt über Unrecht, werden sie dafür verächtlich gemacht. Frauen dürfen klagen, auch grundlos. (siehe: „Kultur und Geschlecht”)

(6.) Niemals zuvor wurden sämtliche Grundannahmen des Feminismus überzeugend wissenschaftlich widerlegt und gezeigt, daß ihr Gegenteil richtig ist: Männer sind unterdrückt und benachteiligt. Genetische Analysen belegen das auf 100.000 Jahre. (siehe Band 2) Aus den Gründen (4), (5) konnten bevorzugte Frauen sich in eine zu Unrecht angemaßte Opferrolle hineinsteigern, auf Kosten des benachteiligten Geschlechts, das ihren Irrtum und ihren Krieg gegen die Männer noch bezahlen und die Schäden mitsamt weiterer Benachteiligung schultern mußte: die Männer.

(7.) Feminismusgegner brachten statt guten und wissenschaftlich wasserdichten Argumenten (weibliche Dominanz, u.a. durch sexuelle Selektion und Geburt, Bevorzugung von Frauen, Lasten für Männer, angeboren schiefe Wahrnehmung) meist wenig taugliche Argumentationsweisen.

Ein beliebtes Argument von Feminismusgegnern seit dem 19. Jahrhundert lautete: „Die Geschlechter sind verschieden. Es ist Verblendung, diese Unterschiede zu leugnen.” Das ist sicher korrekt, nur nicht zugkräftig, und außerdem damals schlecht begründet, weil der Stand der Wissenschaft nicht so weit war, um zwischen sinnvollen, aber änderbaren Gewohnheiten und wirklichen menschlichen Universalien zu unterscheiden. In der Folge brachten Veränderungen der Technik und Gesellschaft ihre Begründung ins Wanken, errangen feministische Wellen nun schon dreimal den Sieg.

Das Argument weiblicher Dominanz durch sexuelle Selektion und Geburt wurde seit dem 19. Jahrhundert nie gegen Feminismus aufgebracht, sondern gar von Feministen schon damals als „Beweis” für angeblicheÜberlegenheit der Frau” angeführt.

Es reichte nie aus, auf Unterschiede zu verweisen. Vor allem muß es nicht immer so sein, wie Menschen es bis gestern gewohnt waren. Solche Argumente verlieren immer, wenn Gegenkräfte stark genug sind, einen Wandel zu erzwingen. Mit einfachen Begriffen wie „Gleichheit” – gegen die alle drei feministische Wellen selbst eklatant verstießen – läßt sich in Debatten mehr erreichen als komplizierte, letztlich oft nicht führbare Beweise, warum dies oder jenes so und nicht anders sein müsse. Obwohl Feminismus Unrecht hatte – Frauen waren nie unterdrückt, sondern Männer, Frauen waren immer bevorzugt und Männer benachteiligt, Frauen waren nie „Opfer”; Männer aber des öfteren, nicht nur in Schlachten, Kriegen oder bei gefährlichen Berufen – obwohl alle feministischen Annahmen falsch sind (siehe „Die beiden Geschlechter”, Band 1 bis 3), ist eine Debatte mit so einem einfachen, nachvollziehbaren Schlachtruf wie „Gleichheit” bereits gewonnen, weil die Last des Beweises plötzlich bei den Vertretern eines ideologiefreien Lebens liegt, dieser Beweis aber fast unmöglich zu führen ist.

Um aus dieser Falle herauszufinden, bedarf es eines neuen und rein wissenschaftlichen, wasserdichten Ansatzes. In „Kultur und Geschlecht”, Band 1 von „Die beiden Geschlechter”, wird nachgewiesen, daß Differenz nicht nur eine menschliche Universalie aller Hominiden seit 7 Millionen Jahren ist, wichtige Triebkraft der menschlichen Evolution, und solche Differenzen durch weibliche sexuelle Selektion entstehen – nicht durch ein unterstelltes mythisches „Patriarchat” oder „Männermacht” -, sondern auch Grundbaustein jeder Kultur. Kultur wiederum ist eine Struktur wie Sprache, die eine zur Verständigung notwendig, die andere, um Bezüge, Verantwortung und das reifen anteilnehmender Gefühle zwischen den Geschlechtern zu ermöglichen.

Differenz und Ergänzung haben daher nachweislich nichts mit „männlicher Macht” zu tun, da Differenzen ja auf weibliche Dominanz bei der Selektion zurückgehen, und sind unverzichtbare Voraussetzung dafür, daß es einen Austausch und eine Gegenseitigkeit geben kann. So wie Sprache als menschliche Fähigkeit und menschlicher Bedarf angeboren ist, gilt das auch für Kultur. So wie es unendlich viele verschiedene menschliche Sprachen geben kann, die aber alle ähnliche Eigenschaften haben, verhält es sich bei Kultur.

Die Ungeschicklichkeit in der Argumentation von Feminismusgegnern, die im Grunde eigentlich recht hatten, lag bei allen drei feministischen Wellen darin, bestimmte Ausprägungen der Geschlechterunterschiede und bestimmte kulturell oder religiös gegebene Strukturen für gegeben zu halten. Feministen hatten drei Wellen lang leichtes Spiel damit, viel Militanz, Rücksichtslosigkeit und Aggressivität aufzubringen, sowie Beharrlichkeit, um solche Strukturen zu Fall zu bringen, indem sie „zeigten”, daß es auch anders ginge – womit sie eigentlich gar nichts bewiesen, denn das hätte von Anfang an klar sein sollen. Ergebnis war jeweils Vergrößerung des Ungleichgewichts und Zunahme weiblicher Bevorzugung. Nicht einmal feministische „Wissenschaft” (die auf Unsachlichkeit, Parteinahme, Subjektivität und Indoktrination des Forschungsgegenstandes beruht, siehe Band 2) kann leugnen, daß unterschiedliche Aufgaben der Geschlechter in allen Kulturen, Ethnien weltweit und zu jeder Zeit vor der feministischen Kulturrevolution universell sind, auch in sogenannten „Matriarchaten”.

An solchen kleinen, aber folgenreichen Ungeschicklichkeiten sind ansonsten hellsichtige Menschen drei feministische Wellen lang immer wieder gescheitert und deshalb von der Ideologie überrollt worden.

(8.) Bei dem Versuch, den Geschmack der Masse zu treffen, die von tiefen Argumenten oft gelangweilt wird und sich gar nicht erst die Mühe macht, sie nur zu lesen, wurden populistische Muster verwendet, die auf Dauer nicht funktionieren können: Es entstehen Eintagsfliegen, die nach einer Generation zuweilen peinlich wirken.

So wurde seit der ersten Welle bis heute während der dritten versucht, auf „Häßlichlichkeit” von Feministinnen hinzuweisen, darauf, daß sie unverheiratet, einsam oder männerlos seien, oder männerhassende Lesben. Daran mag zwar ein wahrer Kern sein, wenn tief genug die Fakten untersucht werden, weil ein auffallend hoher Anteil der Begründerinnen aller feministischer Wellen entweder bisexuell oder lesbisch waren, Ressentiments gegen Männer hatten, zuweilen extreme. (siehe Band 1 und Band 3, Kapitel über feministischer Haß, sowie Band 2, Kapitel über lesbische Agenda) Doch bedeutet das weder, dies gelte für alle, noch für die Masse der Frauen, die sich von der Ideologie verführen ließ, oder die von Kindheit an indoktriniert wurde. Kurzum: Es mag heute für eine deutliche Mehrheit nicht gelten, auch wenn es bei der Entwicklung der Irrtümer so war. Schon gar nicht gilt es für männliche Feministen, die heute sehr zahlreich und sehr festgefahren in solchen Denkmustern sind.

Ähnliches gilt für Häßlichkeit oder Einsamkeit. Der Verweis auf Aussehen ist ohnehin vom Niveau her unterirdisch und daher schädlich. Einsamkeit oder Männerlosigkeit ist als Argument ebenso ein Fehlschlag, weil es für die Mehrheit nicht gilt, es als Erklärungsmuster zu kurz greift, auch wenn ein Zusammenhang mit Ressentiments gegen Männer nachweisbar sein kann. Die Betonung liegt auf „kann”. Der Beweis sollte einfach wissenschaftlich geführt werden. Das ist zwar trockener, aber dafür richtig. Etwas einfach behaupten mag den Zeitgeist treffen, der von vorherigen Ideologiewellen verarmt ist, aber es ist kein wasserdichtes Argument, oder gar kein Argument.

Die meisten heutigen Feministinnen werden nicht männerlos sein. Es gibt gar nicht genug nichtfeministische Frauen, damit alle Männer eine finden könnten. Wiederum gilt: Das Argument zieht schon gar nicht bei den vielen männlichen Feministen, mit denen heute zu rechnen ist.

Auch eine richtige und gute Sache braucht bessere, richtige Argumente.

(9.) (a) Die meisten machen sich entweder keine Gedanken, oder sind feministisch sozialisiert (oder genauer: indoktriniert) aufgewachsen. Wenn sie dann auf massive Probleme stoßen, mögen sie nachzudenken beginnen und ein wenig aufwachen. Dann sehen sie ihr eigenes Problem als riesengroß an und als Hauptgrund, weshalb Feminismus falsch ist. Doch dieser Hügel – ihr Problem – im Vordergrund – verdeckt ein riesiges Gebirge im Hintergrund. Bevor sie keinen Überblick über das gesamte Gebirge feministische Irrtümer, Zerstörungen und Folgeschäden gewinnen, werden sie dieses Gebirge nicht überwinden können.

(b) Die wenigen, die sich vom Feminismus lösen, sind Einzelne, bestenfalls Einzelkämpfer, zersplittert, haben keine gemeinsame Agenda, nicht die Besessenheit und Radikalität von Feministinnen, was menschlich sehr gut und wichtig ist, aber ihre Effizienz mindert.

(10.) Fast alle sehen nur jetzige Probleme. An früheren Radikalfeminismus haben sie sich gewöhnt. Sie glauben irrtümlich, früher „hätten die ja recht gehabt und für eine gute Sache gekämpft”; nur „jetzt hätten sie Maß und Verstand verloren und sich radikal verrannt, wären schädlich für alle geworden”.

Nachweisen läßt sich (z.B. Band 2 von „Die beiden Geschlechter”), daß alle feministischen Wellen zu ihrer Zeit ähnlich radikal, extremistisch und zerstörerisch für die Geschlechterbeziehungen waren, ähnlich maßlos weibliche Dominanz aufbauten, ähnlich Männerhaß verbreiteten, reife Gefühle zerstörten, durch (feministische) Egoismen ersetzten. Dementsprechend wurden frühere Wellen in ihrer Zeit auch zu recht als radikal, Familie und Gesellschaft zersetzend wahrgenommen, so wie heutige Wellen in unserer Zeit.

Die Abläufe ähneln sich. Doch weil es keine Grundlage gibt, die falschen feministischen Annahmen – wie von der Frau als „Opfer”, „benachteiligt”, oder gar „unterdrückt” – zu entlarven, und das feministische Spiel mit einer zu Unrecht angemaßten Opferrolle, ihr Streben nach Dominanz und Bevorzugung auf Kosten benachteiligter Männer, zu entlarven, widerlegen und als das zu zeigen, was es wirklich ist, funktionierte das schlechte und ungerechte Spiel immer wieder: drei feministische Wellen lang.

Wenn die feministischen Irrtümer – die von Anfang an radikal falschen Annahmen, deren Gegenteil sogar wahr ist -, nicht bald entlarvt werden, könnte es langfristig so weiter gehen, neue Wellen geben, die aufgrund gleicher Irrtümer und Abläufe sich gegen orientierungslose und hilflose Menschen richten, die bereits viel zu sehr entrechtet sind, um sich noch äußern und weiterer Unterdrückung widersetzen zu können.

Sich in Einzelfragen mit feministischen Wellen anzulegen, die besonders „unter den Nägeln brennen”, hat noch nie funktioniert. Nicht bei der ersten, nicht der zweiten, und auch nicht bei der dritten Welle. Es wird nie funktionieren.

Einen grundlegenden, wasserdichten neuen Ansatz versucht die Reihe „Die beiden Geschlechter” auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Weitere Bände sind geplant.

Nicht nur eine solide und dauerhafte Argumentationsgrundlage ist notwendig, sondern auch Beharrlichkeit. So wie Feministinnen anfangs lange brauchten, die Macht zu erobern, die sie alsbald in allen Wellen immer rascher mißbrauchten, bedarf es über lange Zeiten, Generationen hinweg, enormer dauerhafter Anstrengungen, um etwas zu erreichen und die Schäden zu heilen.

Ohne Ziele, die über Generationen hinweg weitergetragen und mit Fleiß erarbeitet werden, wird sich nichts erreichen lassen.

Deshalb ist es wichtig, feministischen Zeitgeist und ideologische „Wissenschaft” durch eine stimmige nichtfeministische Sicht und echte Wissenschaft zu ersetzen.

Dies ist das Ziel. Lest selbst in der Buchreihe nach, was davon erreicht wurde oder nicht. Was noch fehlt oder nicht geschafft ist, das erledigt selbst. Du bist gefragt. Du. Kein anderer wird deinen Beitrag leisten. Nur du selbst kannst es tun.


Jan Deichmohle ist Buchautor
und führt einen eigenen Blog.


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36 Kommentare

  1. 22. August 2015    

    Wenn ich deine Texte mit denen anderer feminismuskritischen Theoretikern vergleiche, fällt auf, dass dein Ansatz wesentlich systematischer ist. Du forderst, die biologische Tatsache der weiblichen Selektion ernst zu nehmen und sie systematisch als Grundlage für die Erklärung der weiteren Strukturierung von Gesellschaft zu nehmen. Diese Gewichtung wird sicher von vielen als Biologismus oder Simplifizierung wahrgenommen, da sie von einem komplizierten mehrschichtigen Wechselbezug zwischen den Geschlechtern ausgehen.
    Was für deine Systematik spricht, ist erstens die Zielgerichtetheit, dann, dass sie das Verhalten des Feminismus aufgreift und spiegelt: seine Aktionen lassen sich viel besser erklären und verstehen, wenn sie als das Bestreben zur weiblichen Dominanz wahrgenommen werden. Die haarsträubenden theoretischen Widersprüche im Feminismus lassen sich nicht mit Dummheit erklären, eher mit so etwas, was ich mal „vaginale Kategorie“ genannt habe und du weibliche Selektion/Dominanz

  2. 22. August 2015    

    Ich möchte noch einen elften Grund angeben: die Schuldgefühle der Männer. Man hat im Laufe der letzten Jahrzehnte den Männern erfolgreich eingeimpft, dass sie Frauen immer schon diskriminiert haben und für ihre tatsächliche oder angebliche Misere verantwortlich sind. Das Einreden von Schuldgefühlen hat sich als ein effektives Mittel der feministischen Politik erwiesen. Ich gehe darauf In meinem Artikel „Geschlecht und Schuld“ ein:
    http://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/853-geschlecht-und-schuld

  3. 23. August 2015    

    Das tragische Problem von Jan Deichmohle besteht darin, dass er seit nunmehr 30 Jahren mit dem falschen – weil erfolglosen – Konzept unterwegs ist, ohne umzudenken und nach besseren – sprich erfolgversprechenderen – Wegen zu suchen.
    @quellwerk – Jan Deichmohle spricht es ja explizit an, dass es nur(!) darauf ankommt, das Gesetz des Handelns auf seiner Seite zu haben, und nicht(!), ob eine Tatsachenbehauptung richtig oder falsch ist. Deichmohle liegt ja in der Analyse durchaus richtig, ohne daraus aber eine Konsequenze zu ziehen. Er verfolgt weiterhin stoisch sein Ziel, mit richtigen Argumenten zu punkten, anstatt sich zu fragen, wie man es erreicht werden könnte, das Gesetz des Handelns auf unsere Seite zu bekommen.
    @Alexander Ulfig – Sie haben natürlich recht: Die allermeisten Männer glauben, Frauen etwa schuldig zu sein aus der Tatsache heraus, dass sie von einer Frau geboren wurde. Ich finde es symptomatisch, wenn unter „10 Gründen“ ausgerechnet die Schuldgefühle der Männer fehlen. Auch im Diskurs über den Islam, der ja als Musterbeispiel des Patriarchats gilt, wird regelmäßig ausgeblendet, wie moslemische Männer als Muttersöhnchen, sprich mit Schuldkomplexen gegenüber der Mutter, erzogen werden.
    Fazit: Die so genannte Männerrechtsbewegung läuft weiter im Hamsterrad, ohne in der Sache einen Millimeter voranzukommen.

    • 23. August 2015    

      Tatsache ist: es gibt kein Konzept. Dafür braucht es erstens wissenschaftliche Analyse, und zweitens historischen Vergleich.

      Ihr verkürzt aber Konzept und Ansatz auf nur einen Punkt. Das ist zuwenig.

      Der Ansatz lautet:

      (1) wissenschaftlicher Nachweis biologischer Dominanz der Frau. Diese wiederum wird auf mehreren Ebenen nachgewiesen:

      (1.a) sexuelle Selektion. Diese ist seit 150 Jahren bekannt, wurde aber niemals als Argument gegen feministische Phantasien von „Patriarchat“ und angeblicher männlicher Dominanz benutzt, ironischerweise aber sehr wohl von einigen Feministinnen schon der ersten Welle (Sufftragetten), die sie als Argument für angebliche „Überlegenheit“ und „Höherwertigkeit“ der Frau zu verwenden wollten.

      (1.b) Schwangerschaft, Säugen und prägen von Kindern in frühestem Alter
      Auch dabei handelt es sich um eine stark unterschätzte Dominanz.

      Darüber hinaus gibt es Hinweise auf weitere Dominanzfelder, z.B. durch eine angeboren schiefe Wahrnehmung.

      Dies ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Genetiker haben bewiesen, daß seit mindestens 50.000 Jahren im Schnitt auf einen Mann, der sich fortpflanzen konnte, vier bis fünf Frauen kamen, die sich fortpflanzten. Das ist ein enormer Unterschied, der anschaulich die Folgen weiblicher Dominanz beweist! In Band 2 („Ideologiekritik“) wird außerdem erwähnt, daß aus gleichem Grunde die „Ur-Eva“ der Genetiker sehr viel älter ist als der „Ur-Adam“. Das belegt weibliche Dominanz über mehr als 100.000 Jahre. Die feministische These vom „Patriarchat“ ist also nicht nur falsch, sondern das Gegenteil wissenschaftlich begründbar.

      (2)
      Aber das Dominanzargument ist nicht genug. Was ich ebenfalls herausgearbeitet habe, ist die menschliche Universalität von Kultur, gründend auf Ergänzung der Geschlechter. Das istr ein ganz wichtiges, stark unterschätztes Gebiet und Argument. Siehe den bald erscheinenden Band 3 „Die Genderung der Welt“. Dieser Punkt wird bei „Männerrechtlern“, in der heutigen Öffentlichkeit erst recht, komplett übersehen, ist aber vielleicht noch wichtiger als Argument (1)!

      (3) Viele Fehler erschließen sich erst im Abstand oder durch historischen Vergleich. Ich habe Feminismus aller Wellen studiert und gemeinsame Züge entdeckt, nicht nur bei Feministinnen und männlichen Feministen, sondern auch bei Gegnerinnen und Gegnern. Nur sorgfältiger Vergleich kann Fehler erkennen helfen, die sonst zu einem vorhersehbaren erneuten Scheitern führen. Auch dieser Aspekt wurde in der Debatte völlig vergessen bisher.

      Einen weiteren, in der Liste noch zu ergänzenden Grund für Niederlagen sind interne Streitereien und sinnfreie persönliche Tiefschläge wie oben von WikiMANNia (ad hominem), völlig unbegründet natürlich. Was dort mit „Schuldkomplexe“ bezeichnet wird, wird wissenschaftlich „schiefe Wahrnehmung“ genannt und ist sehr wohl als Punkt genannt worden, nur eben unter der Bezeichnung jener Wissenschaft, die diesen Punkt auch nachweisen kann.

      Was ich tue, ist geistige Grundlagen herauszuarbeiten, auf denen erfolgreiches Arbeiten langfristig aufgebaut werden kann. Schon vor 30 Jahren habe ich bedauert, daß über mehrere feministische Wellen Menschen und Kräfte immer wieder verloren haben, die eigentlich recht hatten, weil ihre Argumentationsweise und Vorgehensweise zu ungeschickt und unangemessen war.

      Diese Vorgehensweise war und ist richtig und fruchtbar. Sie hat sowohl vor 30 Jahren neue Denkweisen und Argumente erbracht, als auch heute, denn auch in diesem Jahr sind neue auf diesem Wege entstanden, und im Zwischenzeitraum. Was gefehlt hat, ist diese neuen Argumente an die Öffentlichkeit zu bringen, und sei es nur die der winzigen Gruppe von Männerrechtlern, die sich gegen völlige Entrechtung durch feministische Ideologie wehren. Der unsachliche und schädlich selbstzerfleischende, intern streitende Beitrag von WikiMANNia ist deutlicher Beleg dafür, warum ihr scheitert: auch wegen solchem unsinnigen, unnötigen internen Streit, der noch nicht einmal sinnvolle Gründe hat.
      Selbst wenn Argumente haarklein im Detail ausgearbeitet werden, wird noch darauf herumgehackt, statt sie zu nutzen.

      Schon in den 1980ern waren Argumente da, weshalb die Gesellschaft eben kein „sexualisierter Krieg“ von „Männern gegen Frauen“, sondern umgekehrt „Frauen gegen Männer“ war. Die Argumente gingen leider unter, mangels Interesse und Aufmerksamkeit. Schon die Themen, die heute gängig sind, sind falsch. Wer sich auf die falschen Themen einläßt, hat bereits verloren. Denn, wie Band 2 „Ideologiekritik“ mit feministischen Zitaten zeigt, werden von Feministinnen schon die Themen und Forschungsgegenstände gezielt so ausgewählt und definiert, daß sich daraus Ergebnisse und Debatten in ihrem Sinne ergeben.

      Um das zu überwinden, müssen andere Themen und Definitionen entstehen. Dazu mögen meine Buchreihen ein Beitrag sein.

      • 23. August 2015    

        Die „Schuldkomplexe“ heißen bei Deichmohle also „schiefe Wahrnehmung“. Schön, dass es dafür auch andere Begriffe gibt. Hat das aber außer Deichmohle selbst irgendwer gesehen? Dr. Ulfig hat es auch nicht gesehen, und der hat immerhin einen „Dr.“…

        Deichmohle schreibt seit 30 Jahren Bücher, die entweder nicht verlegt werden oder wie Blei in den Regalen liegen. Sie werden also nicht gelesen. Bücher, die nicht gelesen werden, entfalten keine Wirkung. So einfach ist das. Deichmohle nennt das „persönliche Tiefschläge“ und „völlig unbegründet natürlich“ obendrein. Ich nenne das eine klare Analyse. Das mag nicht jeder hören. Dafür habe ich Verständnis. Es ist eben nicht jeder kritikfähig.

        >Der unsachliche und schädlich selbstzerfleischende, intern streitende Beitrag von WikiMANNia ist deutlicher Beleg dafür, warum ihr scheitert.

        Schmarrn. Deine Bücher werden weder verkauft noch gelesen. Es werden aber töglich 8-12.000 Einträge von WikiMANNia gelesen.

        Wir können ja mal eine Umfrage machen. Frage: „Wen dieser drei können Sie?“
        * WikiMANNia
        * Das Männermagazin/Leutnant Dino
        * Jan Deichmohle

        Es wäre erhellend, was dabei herauskäme….

        • 23. August 2015    

          @WikiMANNia leidet offensichtlich nicht nur an mangelndem Interesse, sich vorher zu informieren und zu lesen, worüber Meinungen abgelassen werden, woduch Vorurteile, vorgefaßte Meinungen entstehen. Die Definition von Vorurteil ist genau das: Dinge in Unkenntnis beurteilen.

          Als nächstes leidet WikiMANNia an Selbstüberschätzung, wenn nicht Hochmut. Denn eine Zugriffsstatistik sagt nichts über die logische Qualität seiner Argumente aus, die da gerade vorgetragen werden. Nachschlageseiten sind nicht mit Büchern vergleichbar. Das ist Argumentation nach dem Motto: Zwar gibt es inhaltlich kein brauchbares Argument, und die Argumente des Schriftstellers wurden gar nicht erst gelesen, aber dafür stüzen wir unser Nichtargument auf Zugriffszahlen.

          Persönliche Tiefschläge haben schon die Debatte auf wgvdl versaut, wo einer von WikiMANNia mit ordinären Überschriften wie „Schieb dir deine 10 Gründe in den A*“*“ Stimmung machte. Das ist absolut peinlich von euch und symptomatisch für mangelnde Qualität. Wer geistig etwas zu sagen hat, tritt anständig auf.

          Statt über Ideen zu debattieren, über geistige Leistungen, sinnvolle Argumente, wird die Arbeit der Feministen miterledigt, indem völlig unsachlich die Unbekanntheit der Bücher als Argument gegen diese genommen wird. Dümmer geht’s nimmer. Genau so arbeiten Feministen seit 30 Jahren, um bessere Gegenargumente unter dem Deckel zu halten. Ihr verwendet damit nicht nur gleiche Muster „ad hominem“ (auf deutsch: persönlicher Tiefschlag), sondern schadet auch dem Widerstand gegen Feminismus.

          Deswegen werde ich meine Mitarbeit bei euch auf das notwendige Minimum reduzieren. Es reicht schon, wenn die Debatten auf wgvdl zu manchen Leuten in ein wüstes Geschrei aus Beleidigung, Unsachlichkeit, Voreingenommenheit, Unwissenheit und Überheblichkeit verwandelt und so in ein Schmutzniveau gezogen werden, an dem ich nicht teilnehmen werde. Laßt wenigstens hier niveauvolle Debatten zu.

          Deine Polemiken statt sachlichen Argumente sind keine Bereicherung. Mir ist, ehrlich gesagt, meine Zeit zu schade, um mit überheblichen, ausfällig werdenden Unwissenden sinnlose interne Streitereien zu führen. Du zeigst gerade sehr schön – wie Debatten auf wgvdl, warum die Szene bei uns hoffnungslos verrannt ist und nichts erreicht.

          Etwas mehr Niveau, Sachlichkeit, Offenheit, Freundlichkeit ist unbedingt erforderlich.

          „Ich nenne das eine klare Analyse.“

          Klare Analyse? Das ist geistiges Tiefstniveau. Überhaupt nichts hast du analysiert. Du trampelst nur auf Bekanntheit herum. Ein Argument ist nicht treffend oder dumm, je nachdem, wie oft es gelesen wird. Dann wäre die Bildzeitung die mit den besten Argumenten.

          „Nicht kritikfähig“? Solches Nullniveau ist keine Kritik. Genau wie euer Mitarbeiter, der mit „Schieb dir die 10 Gründe in den A***“ unter die Gürtellinie tritt. Es ist zwecklos, mit Leuten debattieren zu wollen, die sachlich und geistig nichts zu sagen haben, und stattdessen mit Bekanntheit und Logikfehlern, Persönlichwerden („ad hominem“) und Ordinärem arbeiten. Bleib besser auf wgvdl, dort ist die Debatte ohnehin ein unterirdisches gegenseitiges Zerfleischen.

          Ihr werdet niemals Massen erreichen und bewegen. So blöd sind die Massen nicht, auf unsachliche, ordinäre, sich gegenseitig zerfleischende Rüpelhaftigkeit zu hören. Mit Debatten im wgvdl-Stil schreckt ihr 99 % der Bevölkerung ab. Ihr erarbeitet euch eine Niederlage.

          • 24. August 2015    

            @Deichmohle
            „@WikiMANNia leidet offensichtlich nicht nur an mangelndem Interesse, sich vorher zu informieren und zu lesen …“
            Ich habe die letzten Jahre sehr viel gelesen, Du Witzbold!

            „Als nächstes leidet WikiMANNia an Selbstüberschätzung, wenn nicht Hochmut.“

            Worunter Du leidest, werde ich jetzt nicht aussprechen.

            „Denn eine Zugriffsstatistik sagt nichts über die logische Qualität seiner Argumente aus, die da gerade vorgetragen werden. Nachschlageseiten sind nicht mit Büchern vergleichbar.“

            Du kannst Deine Bücher auch in der Erde vergraben oder im Feuer verbrennen. Damit erreichst Du dieselbe Wirkung. Aber offenbar bist Du außerstande, einfachste Gedankengänge nachzuvollziehen. Und da wunderst Du Dich, dass man Dich nicht ernst nimmt.

            „Wer geistig etwas zu sagen hat, tritt anständig auf.“

            Ja, genau. Anständig, redlich, stets mit guten Argumenten, und so schreitest Du seit 30 Jahren in Gutmenschen-Manier durchs leben, ohne dass Dein Verstand mal irgendwann Zweifel anmeldet, dass Du möglicherweise den falschen Ansatz verfolgst.
            Krieg ist dreckig und nicht anständig. Hast Du mal eine anständige Feministin erlebt? Wie reagieren Feministinnen auf anständige Männer? Ich kann Euer Gutmenschen-Gesülze von der Anständigkeit nicht mehr hören. Ihr seid die 5. Kolonne der Feministen und merkt es noch nicht einmal.

            „Statt über Ideen zu debattieren, über geistige Leistungen, sinnvolle Argumente …“

            Genau, debattieren, geistige Leistungen, sinnvolle Argumente, das ist das Lebensexlier des Gutmenschen. Nur dass das vom Kriegsgegner gar nicht gewürdigt wird. Bist Du etwa ein von den Femis bezahltes U-Boot? Die Occupy-Bewegung hat man auch damit kleingekriegt, indem man Typen von Deinem Format da eingeschleust hat und die was von „wir müssen erstmal selbst herrschaftsfrei werden“ gesäuselt haben. Wer diesen Sirenen lauscht, wird an den Klippen zerschellen, wusste schon Odysseus.

            „… indem völlig unsachlich die Unbekanntheit der Bücher als Argument gegen diese genommen wird. Dümmer geht’s nimmer.“
            Nein, die Begründung war durchaus sachlich fundiert und absolut nachvollziehbar. Dumm bis nur Du selbst. Ein Geschoss, das nicht explodiert, nennt man einen Blindgänger. Und Du hast seit 30 Jahren nur Blindgänger produziert. So ist das, auch wenn Du es nicht wahrhaben magst.

            Aber keine Sorge, die nicht existierende Männerrechtsbewegung ist voll von solchen Versagern wie Dich. Deshalb ist sie ja auch so „erfolgreich“. 😉 Eine Antwort kannst Du Dir sparen, weil Diskussionen mit Kritikunfähigen sinnlos sind. Nach 30 Jahren aber ist das bei Dir chronisch.

    • Wolf Jacobs Wolle Pelz
      23. August 2015    

      Das tragische Problem von Jan Deichmohle besteht darin, dass er seit nunmehr 30 Jahren mit dem falschen – weil erfolglosen – Konzept unterwegs ist, ohne umzudenken und nach besseren – sprich erfolgversprechenderen – Wegen zu suchen.

      Fazit: Die so genannte Männerrechtsbewegung läuft weiter im Hamsterrad, ohne in der Sache einen Millimeter voranzukommen.

      Wie sollen denn erfolgversprechendere Wege aussehen? Wenn man etwas als Lüge entlarven möchte, kann man dem nur die Wahrheit gegenüber stellen.

      Ich selbst setze mich grundsätzlich für Menschen- und nicht allein für Männerrechte ein.

      Ich bin jetzt nur auf ein Konzept gespannt, wie denn die Bewegung, die sich um die Wahrnehmung des Mannes in der Gesellschaft bemüht, wenigstens einen Millimeter voran kommt. 😉

      @Alexander Ulfig – Sie haben natürlich recht: Die allermeisten Männer glauben, Frauen etwa schuldig zu sein aus der Tatsache heraus, dass sie von einer Frau geboren wurde.

      Ich denke nicht, dass es da ein natürliches „Schuldgefühl“ gibt. Ich denke, es wird den Jungs bis zum Mann sein immer und immer wieder eingetrichtert.

      Ich finde es symptomatisch, wenn unter „10 Gründen“ ausgerechnet die Schuldgefühle der Männer fehlen.

      Ich schreibe selbst hin und wieder Texte, da passiert es schon einmal, dass man Punkte weg lässt, die nicht in den Fluss oder anderweitig passen, oder man vergisst sie auch einfach. Da jetzt eine Symptomatik zu sehen, geht ein bisschen weit, finde ich.

      [Islam]

      Es gibt auch noch den Buddhismus, den Hinduismus, viele christiliche Splittergruppen usw.

      Da sind wir aber dann wieder im Bereich der Ideologien.

      • 23. August 2015    

        Wolle schrieb: „Da jetzt eine Symptomatik zu sehen, geht ein bisschen weit, finde ich.“

        Danke, ich würde noch einen Schritt weiter gehen: Symptomatisch ist es, wenn uns jemand in unnötigen und unbegründeten internen Streit verwickelt, ohne selbst irgendein weiterführendes Argument beizutragen, oder auch nur eine Begründung für schlechtmachende Behauptungen zu haben.

        Ich schlage vor, solche Negativkommentare einfach zu ignorieren. Konzentrieren wir uns auf Argumente, Fakten, Gedanken.

        In meinem ergänzenden Kommentar von heute morgen gab es wichtige Punkte, über die wir debattieren sollten. Streit beiseite, nicht Thema und darüber positive Ergebnisse aus den Augen verlieren!

        (1) weibliche Dominanz, die überzeugend beweisbar ist (Band 1 und 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter“)

        (2) Menschliche Universalität geschlechtlicher Ergänzung als Grundlage aller Kulturen
        Wichtig, meist übersehen und in der Bedeutung unterschätzt!

        (3) Historische Betrachtung der Argumentationsweisen von Feministen und Nichtfeministen bei allen bisherigen feministischen Wellen. Daraus ergeben sich sofort Gemeinsamkeiten, die Gründe nahelegen, warum Nichtfeministen bisher scheiterten, obwohl sie, von Ungenauigkeiten und Ungeschicklichkeiten der Begründung abgesehen, recht hatten, und weshalb Feministen gewannen, obwohl alle ihre Grundannahmen falsch waren, Frauen bevorzugt statt benachteiligt waren und sind, biologisch dominant sind, es nie ein „Patriarchat“ gab, Männer benachteiligt wurden und werden.

        Der Punkt ist wichtig. Ich habe mit eigenen Ohren beim letzten Treffen Argumente gehört, mit denen Nichtfeministen bereits im 19. Jahrhundert gescheitert sind. Deshalb weise ich darauf hin. Auch dazu diente der Artikel.

        • 24. August 2015    

          Männer scheitern nicht an fehlenden oder falschen Argumenten, sondern weil sie von Müttern gehirngewaschen werden und sie dem Mösenduft erliegen.
          Nach zwei Weltkriegen kommt noch eine weitverbreitete Vaterlosigkeit verschärfend dazu.

      • 23. August 2015    

        „Ich bin jetzt nur auf ein Konzept gespannt, wie denn die Bewegung, die sich um die Wahrnehmung des Mannes in der Gesellschaft bemüht, wenigstens einen Millimeter voran kommt.“

        Die theoretischen Diskussionen sind sehr wichtig. Sie stellen die Grundlage für praktisches Handeln dar. Irgendwann muss man aber zu konkreten politischen Aktionen übergehen. Das heißt: Man muss über das Blogger-Dasein hinausgehen und konkrete politische Aktionen durchführen, auch wenn es „nur“ der Aufbau eines Info-Standes auf einem Fest wäre. Um das zu erreichen, muss man:

        1) die Finanzierung sichern (um beim Beispiel zu bleiben muss man auf einem Fest den Platz mieten, Stuhl/Tisch, Info-Material und gegebenenfalls Mitarbeiter bezahlen),

        2) mehr Mitstreiter gewinnen,

        3) die Anonymität aufgeben; man kann nur dann politisch handeln, wenn man die Anonymität aufgibt und unter dem eigenen Namen agiert.

        Übrigens frage ich mich immer wieder, welche konkreten politischen Aktionen sich aus den Treffen der NICHT-Feministen ergeben.

        • 24. August 2015    

          Ach, Herr Ulfig. Das Hamsterrad dreht sich doch nun seit nunmehr 40 Jahren. Was haben wir denn?

          1. Ein Teil der Männer sucht sich nach einer Scheidung eine neue Frau und stürzt sich ins nächste Verderben.
          2. Ein anderer Teil stürzt sich in Alkohol oder Depression.
          3. Ein weiterer Teil schottet sich ab, lebt ohne Frau weiter und sorgt sich nur noch um sein eigenes Wohlbefinden und will mit dem ganzen Thema nichts mehr zu tun haben.
          4. Wenn dem Häuflein, dass dann noch übrig bleibt, muss man noch die „linken und antisexistischen“ Männerrechtler und die „anständigen und redlichen Väter“ abziehen, weil deren Aktivitäten sich im Denunzieren und in Abgrenzeritis erschöpft. In der letzten verbliebenen Gruppe will jeder Häuptling sein und sucht Indianer, die es nicht gibt.
          Das umschreibt, etwas überspitzt formuliert, die Lage der letzten 40 Jahre, in denen der Feminismus einen Triumph nach dem anderen feiert.

          Dann gibt es noch die mit der Diskussions- und Argumente-Onanie.
          Ich habe erst 1,5 Leute kennengelernt, die halbwegs strategisch denken können. Einen politischen Aktionsplan habe ich noch nirgend auch nur ansatzweise gesehen.

          Überall findet man Jammerlappen, Gutmenschen, Besserwisser, Zu-Tode-Diskutierer, Nichtskönner, Maulhelden und wie sie alle heißen. Jemand, der seit 1998 dabei ist, hat mir vor 5 Jahren gesagt, dass das so ist und sich daran nicht ändern wird. Meine Erfahrung bestätigt seine Einschätzung. Solche Versager wie Deichmohle, die nicht einmal eine begründete und sachliche Kritik vertragen, gehen mir auf den Sack. Der setzt sich hin und heult wie ein Mädchen: „Der hat mich kritisiert, mimimi, das darf der doch gar nicht, mimimi…“

          „Die theoretischen Diskussionen sind sehr wichtig. Sie stellen die Grundlage für praktisches Handeln dar.“
          Zum Teufel mit den theoretischen Diskussionen, dieser Hirn-Ornanie. Grundlage für praktisches Handeln sind konkrete Ziele, die man formuliert und ein konkreter strategischer Plan, wie man diese Ziele erreichen wird. Diese Hirn-Onanisten kommen nämlich nie über das Stadium theoretischer Diskussionen hinaus. Ziele, was’n das? Kampagnen-Planung, hä??

          „Irgendwann muss man aber zu konkreten politischen Aktionen übergehen. Das heißt: Man muss über das Blogger-Dasein hinausgehen und konkrete politische Aktionen durchführen.“
          Von der letzten konkreten politischen Aktion habe ich gehört, eine Demo des VAfK in Berlin mit 90 Teilnehmern (aus ganz Deutschland kamen die, wohlgemerkt), und dass obwohl es mehrere tausend entsorgte Väter in Berlin gibt. DAS IST DIE REALITÄT.

          Darüber berichtet kein Sender. Da erreicht Leutnant Dino immer Alleingang schon mehr mediale Aufmerksamkeit. Und die wird ihm auch noch geneidet. „Mimimi, der bringt die falschen Argumente, mimimi, wir haben aber bessere, mimimi, uns fragt aber keiner, mimimi, und die Wortwahl vom Dino ist schon schlimm, mimimi, der schadet doch nur unserem Anliegen, mimimi, wir sind doch die anständigen und redlichen, mimimi“, so lesen sich die Kommentare.

          WikiMANNia war als Unterstützungsprojekt für diejenigen gedacht, die konkrete politische Aktionen durchführen wollen, wir wollen denen sozusagen mühselige Recherchearbeit abnehmen. Was ist daraus geworden? Genau, nichts!
          Aber da findet jemand in den zehntausenden Kommentaren und Zitaten, die in WikiMANNia gesammelt sind, eines, wo ein Mann eine Frau mit einer Zecke vergleicht: „Mimimi“! Man hält es im Kopf nicht aus…

          • Wolf Jacobs Wolle Pelz
            24. August 2015    

            Weitere Beleidigungen werde ich hier nicht dulden.

            WikiMANNia war als Unterstützungsprojekt für diejenigen gedacht, die konkrete politische Aktionen durchführen wollen, wir wollen denen sozusagen mühselige Recherchearbeit abnehmen. Was ist daraus geworden? Genau, nichts!

            Damit kennen wir jetzt auch Deine Motivation für die Ausfälle. Könnten wir jetzt wieder zu einem sozial erträglichen Ton zurückkehren? Ich werde jetzt die Kommentare zunächst auf manuelle Freischaltung umstellen. Es scheint ja nicht ohne zu funktionieren.

            • 24. August 2015    

              „Damit kennen wir jetzt auch Deine Motivation für die Ausfälle.“
              So, DAS ist also der „sozial erträgliche Ton“, zu dem Du zurückkehren willst. *schenkelklopfer*

      • 23. August 2015    

        @Wolle Pelz
        „Wie sollen denn erfolgversprechendere Wege aussehen?“
        Das ist eine dumme Frage, besonders, wenn jemand dreißig Jahre konzeptlos und erfolglos unterwegs war. Das bedeutet nämlich, dass er dreißig Jahre den Gehirnapparat nicht zum Denken benutzt hat, um eine Antwort auf die Frage zu finden.

        „Wenn man etwas als Lüge entlarven möchte, kann man dem nur die Wahrheit gegenüber stellen.“

        Schmarrn! Kriege – und mit dem Feminismus befinden wir uns in einem Krieg – werden mit Propaganda und Desinformation gewonnen. Wer glaubt, durch Anständigkeit, Redlichkeit und „Wahrheit“ gewinnen zu können, ist ein realtitätsferner Traumtänzer. Krieg ist nichts, wo man mit „schön(geistig)en“ Argumenten gewinnen kann.

        „Ich selbst setze mich grundsätzlich für Menschen- und nicht allein für Männerrechte ein.“

        Ich setze mich auch für Tierrechte ein und spreche mit Blumen.

        „Ich bin jetzt nur auf ein Konzept gespannt, wie denn die Bewegung…“

        Dann warte mal schöne … ähem, weitere 30 Jahre?!??

        „Ich denke nicht, dass es da ein natürliches „Schuldgefühl“ gibt. Ich denke, es wird den Jungs bis zum Mann sein immer und immer wieder eingetrichtert.“

        Das fängt mit der Pubertät an, das ist der Zeitpunkt, wo Männer anfangen, sich für Frauen zum Affen zu machen, um an die Muschis zu kommen.

        „Ich schreibe selbst hin und wieder Texte, da passiert es schon einmal, dass man Punkte weg lässt, die nicht in den Fluss oder anderweitig passen, oder man vergisst sie auch einfach. Da jetzt eine Symptomatik zu sehen, geht ein bisschen weit, finde ich.“

        Man sollte die Ursache des eigenen Versagens zuerst immer bei sich selbst suchen. Von daher IST die Tatsache, dass ausgerechnet der Punkt, der die zumindest Mitverantwortung der Männer benennt, SCHON symptomatisch.

        • 24. August 2015    

          @WikiMANNia,
          „wenn jemand dreißig Jahre konzeptlos und erfolglos unterwegs war. Das bedeutet nämlich, dass er dreißig Jahre den Gehirnapparat nicht zum Denken benutzt hat“

          Das niveaulose Gepolter von WikiMANNia geht weiter. Kein einziges sachliches Argument, schon gar kein neuer Gedanke, aber eine Spur persönlicher Tiefschläge gegen andere, ob nun Wolle oder mich. Das ist unerträglich, eine Mischung von Aggressivität, Mangel an Sachargumenten, persönlichen Tiefschlägen und allgemeiner Niveaulosigkeit. Wer selbst das Hirn nicht zum Denken oder wengistens Informieren über die Argumente anderer nutzt, sondern zum Pöbeln, soll nicht noch andern absprechen, das Gehirn zum Denken zu benutzen. Das ist einfach nur ausfällig.

          Ähnlich werden im Forum von wgvdl Meinungen von einigen lautstarken Personen nicht sachlich und auf würdigem Niveau debattiert, sondern Andersdenkende und ihre Meinungen durch pöbeln niedergekeult.

          Damit schadet ihr die Sache. Öffentlichkeit und Medien werden euch als das ansehen, als was ihr euch aufführt: eine pöbelnde Minderheit ohne sachliche Argumente. Es wird der Gegenseite leicht fallen, euch Haß vorzuwerfen. So überzeugt ihr niemanden.

          Bitte laß uns wenigstens hier mit Niveau debattieren. Und kommt von deiner ungeheuren Selbstüberschätzung runter. Du analysierst nicht, sondern trittst mit vorgefaßten Meinungen um dich. Du hältst dich und dein Vorgehen für überlegen, aber es ist abschreckend, verweigert Geist und Sachlichkeit, verschreckt Leute: laut aber hohl. Wenn normale Leute auf sowas stoßen, verschwinden sie sehr rasch mit einem schlechten Eindruck von der Sache, die du auf diese Weise vertrittst.

          Als ich an der Uni war, hätte ein Professor jemanden, der sich so aufführt wie du, ganz rasch und heftig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Auch darum brauchen wir Autoritäten: damit niveauloses Verhalten diszipliniert wird und verschwindet. Einige hätten das nötig. Krakeelen hat nichts mit Freiheit zu tun.

          • 24. August 2015    

            „Bitte laß uns wenigstens hier mit Niveau debattieren.“
            Genau, debattiert schöngeistig (mit Niveau) in Eurer Filterblase weiter, meinetwegen 30 weitere Jahre. Mir soll es egal sein.

        • 24. August 2015    

          Ich bin überhaupt nicht aggressiv, habe ich gar nicht nötig, ich mache mich nur über Eure Dämlichkeit und Kritikunfähigkeit lustig.
          Eure Dämlichkeit ist es, die unerträglich ist. Sachlich und begründete Kritik wird als unzulässig zurückgewiesen. Hallo, geht es etwa noch dämlicher? Was erwartest Du eigentlich? Soll ich jemanden, der in 30 Jahren seine Konzeptlosigkeit bewiesen hat, etwa zum Führer der Männerrechtsbewegung ausrufen?

          Auch von Dir kommt keine Substanz. Du machst doch Treffen von Nicht-Feministen in Berlin. Erzähl doch mal, habt Ihr da ein Konzept oder sonst etwas Vorzeigbares erarbeitet. Ich habe da noch nichts in Erfahrung bringen können. Mit Deinem Aggressionsvorwurf lenkst Du doch nur davon, dass auch dieser Seite nichts kommt. Sprich: Auch Du stehst mit leeren Händen da. Aber das gibst Du nicht zu, sondern behauptet ich sei aggressiv, weil aufdecke, dass ihr wie der Kaiser in den neuen Kleidern seid: nackt!

          Im Gegenteil, dass ich Euch als Heiße-Luft-Produzierer bloßstelle, macht euch aggressiv. Denn ihr habt ja nichts von Substanz, was ihr dem entgegenhalten könnte.

  4. 23. August 2015    

    @wikimannia

    „Jan Deichmohle spricht es ja explizit an, dass es nur(!) darauf ankommt, das Gesetz des Handelns auf seiner Seite zu haben,“

    Diesen Gedanken hatte ich tatsächlich immer wieder. Feminismus sieht „Wahrheit“ als Funktion von Macht. Wenn der Feminismus in Machtkategorien denkt, ist für ihn das Männliche Macht (Patriarchat) und das Weibliche ist erzeugt von Macht (durch die männliche Symbolpolitik definiert). Wenn man weiter annimmt, dass das Männliche eigentlich „Objektivität“ anstrebt, also „Wahrheit“ nicht als Funktion von Macht sieht und deswegen das Weibliche auch nicht als Machtfunktional ansieht, entsteht eine Inkommensurabilität, bei der die Männer in Nachteil geraten.

    Der Feminismus erzeugt Macht (Partiarchat) und konstruiert mächtige Männlichkeit, die ihm ein Gerüst für die Definition seiner selbst liefert, nämlich der Feminismus als Negation der männlichen Macht und damit der positive Ausdruck für die weibliche Selbstdefinition als Macht, die das Männliche verwendet. Für diese Selbstdefinition ist männliche Macht unverzichtbar. Sie muss permanent behauptet werden. Dies entspricht einer Anrufung an Männer, machtvolle Männer zu sein, die man bekämpfen kann. So eine Art vulgärbiologisch universaler Shittest. Der Vernichtungsgedanke bzgl. Männer seitens des Radikalfeminismus wäre die Enttäuschung darüber, dass Männer den Shittest nicht bestehen. Vor diesem Hintergrund ist der Hinweis „dass es nur(!) darauf ankommt, das Gesetz des Handelns auf seiner Seite zu haben,“, wie du vorschlägst, gleichbedeutend damit, die Anrufung des Feminismus anzunehmen und ihn niederzuringen, mit roher Gewalt, um das Weibliche in das von ihm unterbewusst gewünschte Modell des Patriarchats einzufügen, weil es sich nur darin wohlfühlt. Hier ein Zitat von einer Frau, das ich heute bei pi-news zum Thema „verweichlichte Männer“ gefunden habe:

    „Welche gebildete, souveräne (ich benutze den Begriff „emanzipierte“ bewusst nicht) europäische (oder sukzessive deutsche) Frau will mit einem verweichlichten und entmännlichten Wesen ins Bett gehen, eine Beziehung führen oder gar eine Familie gründen, das bei herannahender Gefahr die Hose bis an die Knie herunterlasst und sich nach vorne gebückt mit beiden Händen an die nächstbeste Wand lehnt?!
    Da würde ich als Frau auch lieber Typen wie Boateng oder Bushido nehmen, die zwar ein etwas archaisches Revierverhalten pflegen, aber MÄNNLICH sind.“

    Eine Feministin unterscheidet sich von dieser Einschätzung nur darin, dass sie die Männlichkeit mehr außerhalb ihres Wirkungskreises anordnet. Es soll dienend und unsichtbar existieren und seine machtvolle Männlichkeit nicht verlieren, indem es zum Beispiel in der Lage ist, gefährliche Berufe auszuüben (Kämpfe an der Front).

    Feminismus ist hohl. Feminismus ist sexistische Kackscheiße.

  5. Der/Anarchist Der/Anarchist
    23. August 2015    

    Es gibt einen Punkt, den hier keiner berücksichtigt hat: Geld! Jede politische Ideologie braucht Geld, um diese in der Gesellschaft zu verankern. Nicht nur jede Ideologie, sondern jeder, der was erreichen will.
    Die Argumente spielen dabei weniger eine Rolle. Deshalb passiert hier in Deutschland nichts. Nicht weil angeblich dieses oder jene Argument nicht berücksichtigt wurde, sondern weil Ihr keine Lobby habt, die Unsummen an Geld für Eure Arbeit investiert.. Der Feminismus ist notwendig, um die Familien zu spalten und damit Instabilität der Gesellschaft zu erreichen. Das ist geschafft.

    Glaubt Ihr also wirklich, dass reines Geschwätz eine Mauer niederreisst, die bewusst aufgebaut wurde?!

    Warum konnte der Kommunismus in Russland Fuss fassen? Warum der Nationalsozialismus in Deutschland? Geld und noch mehr Geld!

    • 23. August 2015    

      @Der/Anarchist
      Ich lese gerade in Jan Deichmohles Buch „Ideologiekritik am Feminismus“ folgendes:

      „… unterscheiden sich die Geschlechter deutlich von anderen sozialen Gruppen, bei denen Unterschiede weder natürlich noch universell sind… . Falsche Analogien zwischen naturgegebenen Geschlechtergruppen und menschengemachten sozialen Gruppen führen daher in die Irre“

      Angewendet auf deine These, nämlich dass die politische Ideologie des Feminismus nur mit einer finanzstarken nicht-feministischen Ideologie zu überwinden sei, ergibt sich die Antwort:

      Nicht-Feminismus ist vom Wesen her nicht-ideologisch und daher findet ein nicht-feministischer Kampf keine Geldgeber, somit bleibt dem Nicht-Feminist als wichtigstes Kapital das Argument. Jan Deichmohle Aussage ist nun, soweit ich ihn verstehe, dass der Nicht-Feminismus bei der Wahl des richtigen Arguments bis jetzt ungeschickt war. Diese Argumente exisitieren aber und sind stark genug, einen Wandel zu bewirken.

      • Der/Anarchist Der/Anarchist
        23. August 2015    

        @Quellwerk

        These? Es geht hier um Tatsachen, die man nicht von der Hand weisen kann. Mein Kommentar war auch kein „feministischer Angriff“, sondern ich wollte darstellen, woran es scheitert.

        Der Feminismus wurde mit Geld gefördert und in jede wichtige Position innerhalb der Gesellschaft (Medien, Universitäten, Politik, Justiz etc.) gehievt. Und damit ist das Ziel des Feminismus erreicht. Mit Argumenten wird man deren Macht nicht erschüttern. Und das muss begriffen werden! Das hätte man vielleicht zu Beginn erreichen können, als Alice Schwätzer noch krakeelte.

        Deshalb gab ich als Beispiele den Kommunismus und den Nationalsozialismus an, auch dort konnte man die nur in den Anfangsjahren bekämpfen. Als aber beispielsweise Hitler durch die Gelder es dann geschafft hatte, per Demokratie in den Reichstag zu kommen, Reichskanzler zu werden und später per Notstandgesetz die Diktatur in Deutschland auszurufen, war es nicht mehr möglich, per Argument die Nazis zu bekämpfen.

        Und der Feminismus? Die haben die Baer im Bundesverfassungsgericht untergebracht!

        Es handelt sich um keine These, sondern um die Realität.

        • 23. August 2015    

          @Jan Deichmohle
          Ein Missverständnis. Ich wollte dich nicht als Idealisten darstellen. Bin mir sicher, dass du Realist bist. Unbestreitbar ist, dass der rote Faden in der Männerbewegung fehlt, weil es sonst viel mehr Anhänger und Protagonisten gäbe. Vielleicht ist der rote Faden bei dir zu finden.

          Der Anarchist hat gemeint, hätten wir Geld, dann wären wir genauso erfolgreich wie die Feministen. Dann müssten wir aber eine Ideologie haben, die irgendeine Idee über einen natürlich gewachsenen Zusammenhang stellt und sie dann mit Macht und Zynismus durchdrücken, wie es alle Ideologen bisher gemacht haben. Hier habe ich einen möglichen Qualitätsunterschied in feministischer Ideologie und nicht-feministischer Geisteshaltung aufzeigen wollen.

          • 23. August 2015    

            Sorry, meine Antwort ging an Jan, weil ich dachte Jan hätte mir geschrieben, daber war es der Anarchist! Oh je. Mein Kommentar ist also so zu lesen, als ob Jan Deichmohle vorürbergehende die Position des Anarchisten angenommen hätte. 🙂

        • 23. August 2015    

          Ohne solide Argumente als Basis läßt sich nichts erreichen. Bisher wurde zu ungeschickt argumentiert, um gewinnen zu können. Außerdem besitzen gute Argumente die Fähigkeit, Menschen zu überzeugen und zu bewegen. Auf dieser Grundlage ist es dann möglich, Mittel, die wir haben oder erhalten, nützlich zu verwenden. Ohne solide Grundlage stehen wir uns selbst im Weg.

          @anarchist,
          Alles auf das Geld zu schieben wäre „verschwörungstheoretisch“ und nicht hilfreich. Wir stimmen sicher ein, daß es sehr viel schwieriger ist, etablierte Diktaturen zu stürzen, als sie zu verhindern. Jedoch ist es möglich. Auch der kommunistische Ostblock ist zusammengebrochen. Ähnliches geschah mit faschistischen Systemen in Spanien und Portugal. Es ist auch beim Feminismus erreichbar.

          Es wäre förderlich, erst die neuen Argumente zu lesen und zu prüfen, als ohne Kenntnis der Reihen, die sie beschreiben, allgemeine Aussagen zu treffen wie, es sei nicht möglich, mit Argumenten Feminismus zu bekämpfen. Solche Behauptungen lähmen uns bei dem, was zu tun ist.

          Förderlich wäre, zusammen überzeugende Argumente zu vertreten und uns dabei in einer Weise zu organisieren, daß diese auch gehört werden und sich durchsetzen können.

          Jugendliche, die ich gesprochen habe, waren oft ziemlich unzufrieden mit Feminismus und kritisch eingestellt. Es wäre unser Fehler, wenn wir versäumen, ihnen gute Argumente vorzustellen und mit der jungen Generation die Zukunft zu prägen. Nur so kann der Feminismus dereinst als alte, unterdrückerische Unsinnsideologie unter der eigenen Last zusammenbrechen.

          Also bitte lieber produktive Mitarbeit als „geht nicht“ Behauptungen, ohne die neue Argumentationsweise zu studieren.

          Wenn wir zusammenarbeiten statt uns zu streiten, können wir mehr erreichen, als viele glauben.

      • Der/Anarchist Der/Anarchist
        23. August 2015    

        @Quellwerk

        Es geht hier um keine These, sondern um die Realität.

        Der Feminismus wurde mittlerweile innerhalb der Gesellschaft in allen wichtigen Positionen verankert (Medien, Universitäten, Politik, Justiz. ..). Eine radikal-lesbische Feministin, Susanne Baer, sitzt sogar im Bundesverfassungsgericht. Und jetzt kommst Du und willst mit Argumenten den Feminismus bekämpfen?

        Mein Kommentar war kein Angriff auf Eure Intelligenz, sondern ich wollte nur darauf hinweisen, daß der Feminismus nicht mehr durch Argumente zu bekämpfen ist.

        • 23. August 2015    

          @anarchist,
          in unserer Analyse der Lage stimmen wir weitgehend überein. Eine Systemveränderung setzt aber solide Argumente voraus, die eine bessere Alternative aufzeigen. Argumente im voraus als angeblich sinnlos abzulehnen ist nicht zielführend, sondern lähmend. Besser wäre, sich mit den Argumenten zu beschäftigen und eine bessere gemeinsame Linie aufzubauen.

          Die Zeit ist reif für Wandel. Den werden aber optimistische Menschen mit besseren Argumente einleiten, nicht Leute, die lamentieren, Argumente könnten nichts mehr bewirken, weil die Diktatur schon etabliert ist.

          Mit guten Argumenten und überzeugenden Positionen kann ein Schneeball ins Rollen kommen und zur Lawine wachsen … konstruktive positive Arbeit ist angesagt.

          @Quellwerk,
          Deine Kommentare fand ich gut. Kritische Anmerkungen bezogen sich nicht auf deine Beiträge, sondern andere davor.

          @alle,
          nicht den Mut verlieren… Nach einem Scherz, der Philosophien vergleicht, strampelte der optimistische Frosch so lange im Milchbottich, bis er auf einem Berg von Butter saß. 😀

          • Der/Anarchist Der/Anarchist
            23. August 2015    

            @Jan

            Ich schrieb nicht, dass man keine Argumente besitzen sollte, im Gegenteil muss man so etwas wie einen „Plan“ haben, den man umsetzt, wenn man ein (Unrecht)System überwindet.

            Und diese sind vorhanden. Nur eben stellte ich die jetzige Situation dar, und die ist für die Nicht-Feministen schlecht, da der Feminismus in allen wichtigen Positionen verankert ist durch deren „Politkommissare“.

            • 23. August 2015    

              @Anarchist,

              zum Jammern über die schlechte Situation und feministische Politkomissare -> „der optimitische Frosch“ (weiter oben)

              Deine Behauptung, zugkräftige Argumente und ein Plan sei vorhanden, muß ich entschieden und deutlich widersprechen. Die meisten flicken nur an ein paar für sie persönlich unbequemen Feminismusfolgen herum, ohne das System der Ideologie auch nur in Frage zu stellen. Ein Gegenmodell gibt es noch weniger.

              Ich habe hier schon einige abträgliche Kommentare zu Büchern erhalten, die eins gemeinsam hatten: Keiner der Betreffenden hatte auch nur eines dieser Bücher gelesen. Sie schrieben über etwas, das sie nicht kennen. Das entspricht der Definition von Vorurteil. Dir rate ich auch, erst einmal die Argumente und Beweise zu lesen, und auch den Plan (genauer: die Pläne), der sich daraus ergibt.

              Danach werden wir vermutlich übereinstimmen, daran langfristig, über Generationen hinweg zu arbeiten.

              Das wird gelingen. Je stolzer, mächtiger und überheblicher Ideologen werden, desto eher brechen sie sich selbst durch Halsstarrigkeit und Realitätsferne ihr Genick.

              • Der/Anarchist Der/Anarchist
                24. August 2015    

                @Jan

                Wie missverstehen uns, wenn man meinen Kommentar als ‚Gejammer‘ interpretiert. Ich sehe die Dinge nüchtern und habe dementsprechend mein Argument nüchtern dargestellt.

                Ich benutze bewusst mein Pseudonym, weil ich im Sinne eines Anarchisten a‘ la Max Stirner mein Leben bestreite, d.h. ich bin ein Einzelgänger, gehe und bekämpfe den Feminismus individuell, so wie er mir in meinem Leben begegnet.

                Natürlich wäre es vorteilhafter, wenn es eine gemeinsame Front gäbe, wenn sich die Vereinzelten zusammenschlössen und gemeinsam das System bekämpfen. Aber das geschieht z.Z. nicht.

                Und was die Argumente betrifft, gibt es sie bereits. Aber was fehlt, ist die Bereitschaft, sich zu einigen.

    • 24. August 2015    

      @Der/Anarchist
      „Jede politische Ideologie braucht Geld, um diese in der Gesellschaft zu verankern. Nicht nur jede Ideologie, sondern jeder, der was erreichen will.“
      Also zunächst einmal will ich keine Ideologie verbreiten, sondern dass der Staat sich aus meinem Privatleben raushält und die Familienzerstörungsmafia ausgetrocknet wird. Anknüpfungspunkt ist das Grundgesetz, welches in der Gesellschaft bereits verankert ist und wonach Ehe und Familie zu schützen sind.

      Das Ziel muss sein, Feminismus und Familienzerstörungsmafia das Geld zu entziehen. Männer verheizen Unsummen an Rechtsanwälte und Gerichtskosten für sinnlose Rechtsstreitigkeiten und begreifen nicht einmal, dass sie damit das System finanzieren.

      Männer/Väter haben aber einen ganz starken Hebel. Es müsste sich nur eine nennenswerte Anzahl Männer sich dazu durchringen: Keinen Rechtsanwalt, kein Gericht, kein Kindesunterhalt und keine Unterhaltsnutte Geld geben. Aber wenn man soetwas sagt, erhebt sich gleich wieder der Chor der Anständigen und Redlichen: „Mimimi!“ Dabei würde das wirklich etwas bewegen, sogar in relativ kurzer Zeit.

      „Die Argumente spielen dabei weniger eine Rolle. […] Glaubt Ihr also wirklich, dass reines Geschwätz eine Mauer niederreisst, die bewusst aufgebaut wurde?!“

      Zumindest Deichmohle glaubt da ganz fest daran. Wenn seine Bücher nur verlegt würden, würde der Feminismus augenblicklich in Schockstarre verfallen und zusammenbrechen…

      „Der Feminismus wurde mit Geld gefördert und in jede wichtige Position innerhalb der Gesellschaft (Medien, Universitäten, Politik, Justiz etc.) gehievt. Und damit ist das Ziel des Feminismus erreicht. Mit Argumenten wird man deren Macht nicht erschüttern.“

      Doch! Deichmohle kann das. Glaubt er zumindest.

      „Und der Feminismus? Die haben die Baer im Bundesverfassungsgericht untergebracht!
      Es handelt sich um keine These, sondern um die Realität.“

      Deichmohle und viele andere, die wie er sind, haben keinen Blick für Realitäten. Die blenden das vollkommen aus.
      Wenn man ihnen das aber sagt, reagieren sie ungehalten.

      Natürlich hat der Feminismus jede wichtige Position innerhalb der Gesellschaft (Medien, Universitäten, Politik, Justiz etc.) besetzt. Deshalb sind in der jetzigen Situation nur Guerillataktiken sinnvoll.

      Und die haben die Chuzpe, und leisten sich den Luxus, über das beste und schönste Argument zu streiten, mit Niveau, selbstverständlich. 😉 … und wenn sie nicht gestorben sind, so streiten sie darum noch heute.

  6. 23. August 2015    

    Statt über die vorgestellten neuen und wissenschaftlich fundierten Argumente diskutieren die meisten hier leider über nicht begründete Behauptungen wie.

    „„dass es nur(!) darauf ankommt, das Gesetz des Handelns auf seiner Seite zu haben,““

    Es kommt nicht „nur“ darauf an, das Gesetz des Handelns in eigene Hand zu bekommen. Ohne überzeugende Argumente ist nichts zu erreichen. Überzeugende Argumente sind Voraussetzung dafür, das Gesetz des Handelns an sich ziehen zu können.

    Den anderen stimme ich zu, daß nächster Schritt auch politische Aktionen sein müssen.

    „Irgendwann muss man aber zu konkreten politischen Aktionen übergehen.“ (Alexander)

    Für diese braucht es aber eine solide Grundlage, sonst kommt dabei nichts bleibendes heraus. Politisch sind nur winzige Änderungen durchsetzbar. Nötig ist aber ein grundsätzliches Umdenken, weg von der falschen Annahme, Frauen seien „Opfer“ oder „früher unterdrückt gewesen“ hin zur Erkenntnis, wie die Dinge sich wirklich verhalten.

    Blinder Aktionismus verrennt sich. Deshalb bringe ich historische Vergleiche ein. Politischen Aktionismus gab es schon seit der ersten feministischen Welle, und ist bislang immer gescheitert. Weshalb? Weil Argumente und Vorgehen nicht gut genug waren.

    Damit Argumente und Vorgehen besser werden, sollten die Ergebnisse des Artikels, der beiden Buchreihen („Die beiden Geschlechter“ und „Die Wahlmacht der Frau“) sowie der Kommentare debattiert und berücksichtigt werden.

    • 23. August 2015    

      Touché. Ich gebe zu, dass mir mein Kommentar im Nachhinein wie ein negativer Beitrag zu einer feministischen Debatte vorkommt. Nicht zielführend. Hm, ich werde deine Empfehlung berücksichtigen. 🙂

  7. 23. August 2015    

    „Blinder Aktionismus verrennt sich.“

    Es ist kein blinder Aktionismus, wenn man durch Aktionen Bürger über unsere Themen informiert. Oder etwas gegen negative Entwicklungen, z.B. die Löschung einer Sendung aus der Mediathek der ARD, unternimmt.

    „Für diese braucht es aber eine solide Grundlage …“

    Ja, Faktenwissen über Männerdiskriminierung (siehe die Bücher von Arne Hoffmann), ein Verständnis von Gerechtigkeit und Menschenrechten, gut auch noch soziologisches Basiswissen darüber, wie einige gesellschaftliche Mechanismen funktionieren.

  8. 24. August 2015    

    Obwohl zurzeit im Urlaub und Geburtstag nachfeiernd:

    Ich denke schon, dass Jan Deichmohle recht hat – und das es ein theoretisches Fundament benötigt, um diesen Irrsinn belegen zu können, der wie lila Mehltau seit Jahrzehnten an unserer Gesellschaft klebt.

    Und ich meine, dass Jan ein Fundament dafür gebildet hat (so wie manch‘ andere auch), dass sich auszubauen lohnt. Allerdings stimmt es natürlich, dass es auch „schwere Kost“ ist und erweiterbar, wie u.a. Alexander Ulfig ja schon aufzeigte.

    Man erreicht damit nicht die Massen – und das muss auch nicht sein. Denn das können andere erledigen, wofür u.a. ich mich auch gerne anbiete.

    Diese abstruse Gender-Mainstreaming-Ideologie macht es doch auch nicht anders – und kommt damit durch. Warum nicht solche Ansätze ‚kopieren‘ und es gleichtun:

    Man behauptet etwas und verweist auf die wissenschaftliche Referenz
    – mit dem Unterschied, dass man über Fakten redet und simplifiziert.

    Ist nur eine Anregung, die imho durchaus funktionieren könnte
    Mit rustikalem Niedermachen ist niemandem geholfen.

    Besten Gruß und eine gute Zeit, Männers 😉

    • einfaltslos einfaltslos
      20. Juni 2016    

      Ach Gottchen, ein Freund schickte mir einen Link hierher.
      Daher las ich auch weiter und mir viel ein Kommentar ein, den ich vor Tagen in einer traurigen Surfsession hinterließ.

      http://deichmohle.rundekante.com/ausgenutzt-und-uebergangen-die-totale-verarschung-ganzer-maennergenerationen-teil-1-betrug-um-ein-erfuelltes-leben/#comment-2028

      Wie eine Klammer ist beispielsweise der obige Text schon vom allerersten Widerspruch eingefangen.

      Beginnt also so

      „Wer dagegen argumentiert, befindet sich in einer hoffnungslosen Verteidigungsposition, wird medial geächtet und ignoriert.“.

      Und endet mit

      „Deshalb ist es wichtig, feministischen Zeitgeist und ideologische „Wissenschaft” durch eine stimmige nichtfeministische Sicht und echte Wissenschaft zu ersetzen.“

      Und welche Macht wollen Feministinnen erobert haben, wenn wir doch auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse ™ belegen können – scientificallystic ® –
      das Frauen seit jeher die dominante Stellung inne haben.

      Nun ja, ich halte persönlich von weiten Teilen der Männerrechtsbewegung insbesondere im deutschen Raum wenig.
      Aber alleine die Textmenge in den Kommentaren macht schon stutzig.
      Warum verwendet ihr soviel Zeit auf diesen halbgaren Kappes?

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